Rübenfax vom 26. März 2025

Witterung

Es geht wechselhaft weiter. Sonnige Tage mit günstigen Bedingungen für Aussaat bleiben rar.

Aussaat 2025

In der vergangenen Woche konnte bereits ein großer Teil der Rübenflächen bestellt werden, dennoch fehlt in Rain noch die Hälfte der Fläche, in Plattling sind es etwa 30 %, die vor allem im Randbereich unbestellt blieben.

Die wenigen Rüben, die bereits um den Monatswechsel gesät wurden, laufen hingegen bereits auf. Allerdings ist auch hier schon von den ersten Frost-Umbrüchen zu hören.

Ursachen niedriger Bestandesdichten sind vor allem Frost (derzeit nicht mehr in Sicht), Mäusefraß und Schnecken.

Die Mäusepopulation in den Feldrainen und Wegrändern ist weiterhin sehr hoch. Gerade dort, wo letzte Woche die Pillen in den „Staub“ gelegt wurden, können Mäuse am Werk gewesen sein. Sobald die Samen einmal nass geworden sind, verlieren sie in der Regel die Attraktivität für Mäuse. Kurzfristig hilft nur eine Ablenkfütterung direkt nach/bei der Aussaat.

Halten die feuchten Bodenverhältnisse weiter an, ist eine Ausdünnung der Bestände durch Schnecken zu befürchten. Das Vorhandensein von Schnecken kann durch Köderstellen (Metaldehyd-haltiges Schneckenkorn und ein Jutesack/Brett) kontrolliert werden. Nicht alle Produkte sind in Rüben zugelassen. Im Bedarfsfall können Sie ab 1-2 Schnecken/m² beispielsweise Mollustop, Delicia Schneckenlinsen bzw. InnoProtect Schneckenkorn (je 3 kg/ha) oder Metarex Inov (je 5 kg/ha), Ferrex bzw. InnoProtect Schneckenkorn E III P (je 6 kg/ha) oder Axcela, Ironmax Pro bzw. Sluxx HP (je 7 kg/ha) u.a. ausbringen.

Zur Kontrolle, ob Schnecken für die Rüben eine Gefahr darstellen werden, ist es sinnvoll rechtzeitig eine Köderstelle anzulegen.

Zur Ermittlung und laufenden Kontrolle der Bestandesdichten legen Sie ab dem Auflaufen der Rüben Zählstrecken an. Zählen Sie dazu zwei Reihen entlang von 10 Metern (50er Reihe) bzw. 11 Metern (45er Reihe). Mit 1.000 multipliziert ergibt das die Bestandesdichte. Führen sie dies an mehreren Stellen im Schlag durch.

Pflanzenschutz

Vor oder nach der Saat v.a. bei Mulch- und Direktsaat ist oftmals eine Glyphosat-Maßnahme geplant. Mit den bisherigen Präparaten (siehe Empfehlungsblatt) ist die weiterhin möglich, bei Roundup Future ruht die Zulassung allerdings immer noch und kann daher nicht verwendet werden. Beachten Sie die Anwendungsbeschränkungen und füllen Sie das Formular zur Dokumentation von Glyphosat-Anwendungen bei der LfL aus:

            https://www.lfl.bayern.de/ips/unkraut/284770/index.php

Dort wo bereits erste Rüben auflaufen, kann die derzeit vorherrschende Bodenfeuchtigkeit für die 1. NAK genutzt werden. Die Standardmischung besteht meist aus 1,0 l/ha Metamitron-Produkt (Goltix Gold, Metafol, u.a.) plus 0,75 – 1,0 l/ha Phenmedipham/Etho-Produkt (Belvedere Duo, Betalnal Tandem bzw. 1,0-1,25 Betasana SC+0,3-0,4 Oblix/Stemat u.a.).

Zur Wirkungsverbesserung sind Additive einzusetzen wie 1,0 l/ha Hasten/Mero/Access oder 0,15 % Kantor.

Ergänzend kann 0,3 l/ha Tanaris zugegeben werden bei Hundspetersilie, Ehrenpreis oder 0,2 l/ha Venzar 500 bei Knöterich-Arten, Raps, Hundspetersilie.

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