Rübenfax vom 7. Mai 2026

Witterung

Es hat geregnet, aber meist in spärlichem Umfang. Nach einem sonnigen Wochenende gibt es zu Beginn der kommenden Woche eine weitere Chance auf Niederschlag.

Stand der Rüben, Schädlinge und Unkräuter

Die meisten Rübenschläge entwickeln sich weiterhin gut, obwohl die Entwicklung auf einzelnen Schlägen aus diversen Gründen oftmals recht unterschiedlich ist.

Teilweise sind in der Praxis Rübenblätter mit kleinen Löchern zu finden. Diese können auf einen aktuellen, meist aber auf einen alten Erdfloh-Befall hindeuten. Mit dem Blattwachstum werden auch die zuvor sehr kleinen Fraßstellen größer. Oft ist der Erdfloh dann aber bereits weg, ab dem 4-Blatt-Stadium ist der Zuwachs in der Regel ohnehin schneller als der Schadfraß und damit keine Bekämpfung mehr sinnvoll.

Immer häufiger treten auch Läuse auf. Bislang wurde allerdings keine Befallsüberschreitung festgestellt. Aktuelle Werte des Insektizid-Monitorings finden Sie unter www.isip.de.  

Wo es geregnet hat und sich die Bodenoberfläche dunkel färbt, dort sind nun die Unkräuter in Anzahl und Größe deutlich besser zu sehen. Wenn Bodenfeuchte vorhanden ist, sollte mit frisch auflaufenden Unkräutern und einem rasanten Wachstumsfortschritt gerechnet werden. Ab Mitte der kommenden Woche werden daher die ans Unkrautspektrum angepassten Abschlussbehandlungen durchgeführt.

Beim System Conviso ist dann in der Regel Zeit für die zweite Maßnahme.

Trockenheitsbedingt war die Herbizidsaison bislang sehr herausfordernd. Die klassischen Bodenmittel wirkten nur mit reichlicher Zugabe von Additiven. Sind mehrere Marienkäfer am Feld zu finden, lohnt sich ein Blick auf die Unterseite der jüngeren Blätter. Oft sind dann schon erste Blattläuse vorhanden. Wo eine Maßnahme notwendig ist, sollte diese möglichst Nützlingsschonend erfolgen!

Dokumentation Pflanzenschutz

Für diese Saison hat sich bei den Aufzeichnungen der Pflanzenschutzmaßnahmen einiges geändert.

Auf der Internetseite der LfL https://www.lfl.bayern.de/ips/recht/030358/ finden Sie hierzu weitere Details. Nun niederzuschreiben sind:

  • behandelte Fläche (mit FID, alternativ GPS-Punkt)
  • Art der Anwendung (i.d.R. Agrarfläche, alternativ Lager/Beizanlage o.ä.)
  • Pflanzenschutzmittel Name (exakter Name z.B. „Betasana SC“ oder „Venzar 500SC“)
  • PSM-Zulassungsnummer (siehe Kanister z.B. „005328-00“ oder „007725-00“)
  • Datum und ggf. Startzeit (Startzeit erforderlich z.B. bei Mitteln mit Bienenauflage)
  • tatsächlich ausgebrachte Aufwandmenge (in l/ha, kg/ha,…)
  • Kulturart und EPPO-Code (z.B. Zuckerrübe – BEAVA)
  • behandelte Fläche (in Hektar, oder Menge in dt z.B. bei Getreidebeizung)
  • BBCH-Stadium der Kultur (falls für Indikation erforderlich; siehe Anhang)
  • Anwender mit Vor- und Nachnamen (ggf. sen./jun. Kennzeichnen)

Auf den Seiten der LfL kann eine Excel-Datei für eine vergleichsweise einfache „händische“ Aufzeichnung heruntergeladen werden. Ab 2027 muss die Aufzeichnung elektronisch in einem maschinenlesbaren Format erfolgen, daher bieten z.B. Erzeugerringe und Maschinenringe Programme zur Schlagdokumentation an. Mit diesen können Sie neben der Dokumentation im Pflanzenschutz auch die Vorgaben zur Düngeverordnung erledigen.

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